Buchtipp



Biedermann und Brandstifter

Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Bidermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.

Dazu schreibt Alan Posener: Der Literaturunterricht ist schiere Zeitverschwendung. Beweis: Es dürfte kaum einen Deutschen unter 60 geben, der nicht in der Schule mit "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch traktiert wurde. Die Lehre aus dem Stück jedoch - daß man nicht still zusehen sollte, wie jemand Massenvernichtungswaffen anhäuft, die gegen einen selbst gerichtet sind - gilt hierzuzlande als Kriegstreiberei und Überreaktion.

14.8.06 12:25

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kim (24.11.08 17:12)
es war klasse : D


Klara (24.11.08 17:13)
ich mocht es nicht!


Katja (28.11.08 15:11)
Ich habs mir schlimmer vorgestellt xD Eig doch ganz okee^^

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